Umweltentlastung durch mehr Radverkehr

Vor dem Hintergrund des hohen Verkehrsaufkommens und der daraus resultierenden steigenden Belastungen für Natur und Umwelt ist dem Radverkehrsnetz in unserer Stadt und dem Fahrrad als Verkehrsmittel besondere Beachtung zu schenken.

Ziel sollte sein:


Gründung einer Arbeitsgruppe „Runder Tisch Radverkehr“ mit Bürgerbeteiligung,
• zu dem „Runden Tisch Radverkehr“ sollen Vertreter aus der Verwaltung, ADFC- Allgemeiner Deutscher Fahrrad- Club,   BUND und weitere Umweltverbände sowie je ein Fraktionsmitglied zusammenkommen, um die Möglichkeit einer effektiven Radverkehrsförderung auszuloten und anschließend weiterführend umzusetzen.
• Der „Rund Tisch Radverkehr“ sollte sich viermal im Jahr treffen.
• „Mit dem Rad zur Arbeit“, „Mit dem Rad zur Schule“ und „Fahrradinfrastruktur“.
• Die Verlagerung von Verkehrsanteilen zugunsten des Radverkehrs,
• durch eine Erhöhung der Attraktivität des Radwegenetzes,
• sowie die Erhöhung der Sicherheit im Radverkehr. 

Erste Stufe: Radfahrer brauchen Strecken, um sicher und komfortabel zwischen Quell- und Zielorten fahren zu können. Die entsprechende Ausgestaltung der Strecken, auf denen besonders viel gefahren wird sowie die Behebung grober Verkehrssicherheitsdefizite sind wichtige Einzelmaßnahmen. 

Zweite Stufe: Notwendig sind ein flächendeckendes Radnetz und ein radfahrfreundliches Klima. Die einzelnen Strecken müssen zu einem Netz verknüpft und um fehlende Verbindungen ergänzt werden. Erst ein Radverkehrsnetz ermöglicht die für zeitgemäße Mobilität notwendige Flexibilität und Freiheit, jedes Ziel im Einzugsbereich sicher mit dem Rad erreichen zu können. Damit mehr Rad gefahren wird, muss ein fahrradfreundliches Klima in der Stadt geschaffen werden.

Dritte Stufe: Um dem Radfahren dauerhaft einen wichtigen Platz im Verkehrssystem zu geben, muss, aufbauend auf dem zunehmende verdichteten Radverkehrsnetz und dem erreichten radfahrfreundlichen Klima, der Radverkehr zu einem umfassenden, serviceorientierten und mit anderen Verkehrsträgern verknüpften Radverkehrssystem ausgebaut werden.

Soll der Radverkehr umfassend gefördert werden, reicht die erste Stufe nicht weit genug. Die dritte Stufe baut auf der verstärkten Fahrradnutzung, die mit den vorhergehenden Stufen erreicht wurde, auf. Sinnvoll ist es, die zweite Stufe (Radwegnetz und Klima) kurz- bis mittelfristig zu beginnen.

Der „Runde Tisch Radverkehr“ hat Potenzial zur Förderung des Radverkehrs in Flörsheim und seinen Stadtteilen.
Für die Förderung von „Runde Tische Radverkehr und zur Verbesserung des Radverkehrs“ stehen für die Kommunen Fördermittel zur Verfügung.

Siehe Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) und dem Finanzausgleichgesetz des Landes Hessen (FAG).

dfb - Fraktionsvorsitzender
Harald Vogel


Verbesserung des Flörsheimer Radwegenetzes

Sehr geehrter Herr Stadtverordnetenvorsteher,
wir bitten, folgenden Antrag in die nächste Stadtverordnetenversammlung aufzunehmen:
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:

Der Magistrat wird gebeten zu prüfen, ob im Rathaus eine zentrale Anlaufstelle geschaffen werden kann.

Begründung:

Flörsheim verfügt noch nicht über ein gut ausgebautes Radwegenetz. Es gibt noch etliche Schwachstellen, die zum Teil ohne großen Kostenaufwand behoben werden könnten. Um die einzelnen Schwachstellen zu erfahren, wäre es sinnvoll, wenn die Betroffenen Radfahrerinnen und Radfahrer der Stadt Flörsheim entsprechende Hinweise geben könnten.

Wir beantragen daher,

im Rathaus eine zentrale Anlaufstelle für Verbesserungsvorschläge betreffend das Radwegenetz zu schaffen und von Seiten der Stadt die Radfahrerinnen und Radfahrer in geeigneter Weise öffentlich aufzufordern, ihre Verbesserungsvorschläge bezüglich des Radwegenetzes dort zu melden.
 
Auch unser Antrag vom 15. November 2006 (XVI/0089-D) betreffend „Förderung des Radverkehrs und fahradfreundliches Flörsheim mit Bürgerbeteiligung“ wurde mit der Begründung „ es besteht keinen Bedarf“ abgelehnt.

Antrag
Der Magistrat wird gebeten zu prüfen, in wie weit ein durchgängiges und attraktives Radfahrer-Wegenetz mit Bürgerbeteiligung realisiert werden kann und durch Bürgerbeteiligung Schwachstellen aufgezeigt werden können.

Unser Antrag vom 30.August 2006 (XVI/0059-D) betreffend „Verbesserung des Flörsheimer Radwegenetzes“ wurde mit der Begründung „ zur Zeit besteht keine Notwendigkeit“ abgelehnt.

Antrag