Pressebericht
Freie Bürger begrüßen Beschluss zur „Kleinen Umfahrung“
Was lange währt, wird endlich gut“, schreiben die Freien Bürger (dfb) zur Kleinen Umfahrung. „Es wurde in den vergangenen Jahrzehnten viel geredet, wenig entschieden und nichts umgesetzt, so dass nach zwei verlorenen Bürgerentscheiden der Druck zum Handeln doch zu groß geworden ist.“ Über Jahre seien eindeutig falsche Schwerpunkte gesetzt worden. Man könne nicht Neubaugebiete und Gewerbegebiete ausweisen, ohne ein vernünftiges Verkehrskonzept in der Schublade zu haben, so wie in Flörsheim. „Für die dfb war es schon immer ein vordringliches Anliegen, die Belastung der Weilbacher Bürger durch den Verkehr zu reduzieren“, schreibt Harald Vogel weiter. Deshalb habe man sich schon von Anfang an für den Bau einer „Kleinen Umfahrung“ für Weilbach eingesetzt. Die „Kleine Umfahrung“ und somit die lang ersehnte Entlastung für Weilbach sei nach dem gemeinsamen Beschluss in der Stadtverordnetenversammlung in greifbare Nähe gerückt. Deshalb sollte die Verwaltung nach Vogels Auffassung versuchen, so schnell als möglich alle realisierbaren Maßnahmen wie Erster und Zweiter Abschnitt zur Verkehrsentlastung umzusetzen.
22.12.2011 Main Spitze
Bauausschuss der Flörsheimer Stadtverordneten stellt Weichen für die Zukunft
09.12.2011 - FLÖRSHEIM Von Elke Flogaus
Die Weichen für zukunftsweisende Projekte in Flörsheim wurden gestellt, als der Ausschuss für Bau-, Verkehrs- und Umweltfragen (BVU) des Flörsheimer Stadtparlaments gemeinsam mit dem Ortsbeirat Weilbach tagte und die Bebauungspläne für eine „Kleine Umgehung Weilbach“ und für Wohnhäuser in der Alleestraße auf dem ehemaligen Gelände der Gärtnerei bewilligte. Außerdem stimmte der BVU der Bebauung des Axthelmgeländes und dem Grundstückskauf nördlich der Bahnlinie von der DB Netz AG zu. Ganz ohne Einwände ging es dabei allerdings nicht, denn Hans-Ulrich Dreisbach (Galf) bemängelte bei dem Beschlussvorschlag zur „Kleinen Umgehung Weilbach“, dass hier ja nur von einem Bauabschnitt zwischen Raunheimer Straße und Frankfurter Straße die Rede sei. Er schlug eine Änderung vor, indem alle Passagen mit dem Zusatz „Erster Teilabschnitt“ versehen werden sollten, um der Gesamtplanung auch von der Rüsselsheimer zur Raunheimer Straße Rechnung zu tragen. Nachdem weder CDU noch SPD darin ein Problem sahen, wurde die geänderte Fassung von Ortsbeirat und BVU einstimmig angenommen. Auch beim Bebauungsplan für die Alleestraße in Bad Weilbach hatte Dreisbach einige Fragen parat, die ihm von Bürgermeister Michael Antebrink (SPD) weitgehend beantwortet werden konnten. So seien hier im wesentlichen Reihen- und Doppelhäuser vorgesehen, die nach dem neuen Regionalen Flächennutzungsplan außerhalb der Lärmschutzzone lägen und vom Abwasser-Leitungssystem ausreichend erfasst würden. Bei einer Galf-Gegenstimme (OB Weilbach) beziehungsweise einer Enthaltung (BVU) fand der Bebauungsplan Alleestraße schließlich in beiden Gremien seine Zustimmung. Einstimmig für Bebauung des Axthelmgeländes Leichte Verwirrung kam auf, als Michael Bayer (CDU) bei dem Beschlussvorschlag für die Bebauung des ehemaligen Axthelmgeländes mit einem Gebäudekomplex mit Wohnnutzung und Rathauserweiterung Textänderungen vorschlug aus Angst, hier könne der Magistrat möglicherweise alleine entscheiden. Achselzuckend klärte der Rathauschef auf, dass der Bauantrag nach allseits bekannten Plänen auf jeden Fall durch die Gremien genehmigt werden müsse, und Wolfgang Pokowietz (SPD) nahm es humorvoll: „Da sich nichts ändert, stimmen wir der Änderung zu“. Danach kam es zu einem einstimmigen Beschluss. Bei vier CDU-Gegenstimmen dennoch mehrheitlich angenommen wurde schließlich der Grundstückskaufvertrag zwischen der Stadt und der DB Netz AG für ein 10 000 Quadratmeter großes Areal nördlich des Bahnhofs. Während Christopher Willmy für die CDU Bedenken äußerte, dass es für das dort geplante Hotelkonzept noch keinen Käufer gebe und der Erwerb der übrigen Fläche den städtischen Haushalt zu sehr belaste, argumentierte die SPD, dass man diese einmalige Chance, mit der Bahn endlich übereingekommen zu sein, nutzen müsse. Hier bekräftigte auch Galf-Vorsitzende Renate Mohr, dass die Vorteile überwiegen, und Thomas Probst (dfb) brachte es auf einen klaren Nenner: „Die Geschichte ist für Flörsheim einfach wichtig“. Während eine Beschlussfassung zum Bebauungsplan „Kindertagesstätte Sonnengarten“ wegen Beratungsbedarf zurückgestellt wurde, obwohl der Anbau des vorhandenen Kita-Gebäudes im Rohbau bereits existiert, zeigte sich der Bürgermeister vom Ergebnis der Sitzung dennoch hochzufrieden, gab es doch grünes Licht für so manches Projekt, das seiner Meinung nach schon längst hätte auf den Weg gebracht werden können.
„Katastrophe für die Umwelt“
30.11.2011 - FLÖRSHEIM
FLUGLÄRM Freie Bürger werfen Landesregierung Wortbruch vor / Demo im Flughafen
(red). Auch Thomas Probst und Harald Vogel von den Freien Bürgern stellen in einer Erklärung zum Fluglärm fest: „Was von vielen Umweltgruppen und Ausbaugegnern vorausgesagt wurde, ist eingetroffen, sogar noch viel schlimmer als wir alle befürchtet haben. Fluglärm macht krank, besonders der nächtliche Fluglärm!“ Bestimmte Ortsteile wie das Baugebiet-Nord seien noch vermehrt betroffen. „Bei Ostwind donnern Flugzeuge im Minutentakt über unsere Köpfe, ein Aufenthalt auf der Terrasse oder das Öffnen von Fenstern für einen längeren Zeitraum ist nicht mehr möglich.“ Das versprochene Nachtflugverbot solle weiterhin umgangen und die Zahl der Starts und Landungen noch um etwa 50 Prozent zunehmen.
Das Votum des hessischen Verwaltungsgerichtshofes, gültig bis zur Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts Anfang 2012, zeige, „dass es ein großer Fehler der Landesregierung war, Wortbruch zu begehen und Nachtflüge entgegen der Vereinbarung des Mediations-Verfahrens und gegen die Bürger zu erlauben“, erklärt Probst. Lärm sei für die meisten Menschen Umweltproblem Nummer eins, der überwiegende Teil fühle sich durch Straßenverkehr („Weilbach muss durch die „kleine Umfahrung“ entlastet werden“) und nervtötenden Fluglärm belästigt. Die Landesregierung müsse die Revision gegen das Nachtflugverbot endlich zurücknehmen. „Die dfb fordert weiterhin ein absolutes Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr.“
Vogel erklärt: „Es ist uns sehr wichtig, dass die gesamte Region an einem Strang zieht, um die Folgen der neuen Landebahn, die im ganzen Rhein-Main-Gebiet zu spüren sind, so weit als möglich zu mindern.“ Die dfb ruft die alle Bürger dazu auf, laut zu sein. „Denn das ungebremste Wachstum des Luftverkehrs führt in absehbarer Zeit in eine Katastrophe für Umwelt, Klima und Menschen.“
Gemeinsamer Antrag der Fraktionen von CDU, SPD, GALF, dfb und FDP in der Flörsheimer Stadtverordnetenversammlung
Aufstellungsbeschluss eines Bebauungsplans für die kleine Umgehung Weilbach
Beschlussvorschlag:
Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Flörsheim am Main beauftragt den Magistrat, für den Verlauf der so genannten kleinen Umfahrung Weilbachs einen Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan zu erstellen und diesen der Stadtverordnetenversammlung zur Beratung und Beschlussfassung vorzulegen. Dieser soll die im Ortsbeirat Weilbach und in der Verkehrskommission beschlossene Variante der kleinen Umgehung von der Raunheimer Straße/Industriestraße bis zur Anbindung an die Bundesautobahn A 66 sowie die Prüfung einer Anbindung dieser Variante an die Rüsselsheimer Straße/B 519 beinhalten. Über das Ergebnis möge in der Verkehrskommission sowie im Bau-, Verkehr- und Umweltausschuss berichtet werden.
Begründung:
Durch den Bürgerentscheid wurde die große Umgehung abgelehnt. Die nun praktikablen Maßnahmen zur effektiven Verkehrsentlastung wurden und werden in der Verkehrskommission konzentriert. Als eine der ersten beschlossenen Maßnahmen aus dem Ortsbeirat Weilbach liegt nun die so genannte kleine Umgehung Weilbach vor. Um die planerischen Voraussetzung zu schaffen, bitten wir Fraktionen in der Flörsheimer Stadtverordnetenversammlung gemeinsam den Magistrat, einen Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan inkl. Prüfung der Anbindung auf der Strecke zwischen Raunheimer und Rüsselsheimer Straße/B 519 in den Geschäftsgang der städtischen Gremien zu bringen.
"Zahlreiche Bitten aus der Bevölkerung".....[mehr] Flörsheimer Zeitung 13.10.2011
Ein Baum, Findling und pflegeleichtes Grün.....[mehr] Flörsheimer Zeitung 13.10.2011
Baum statt teures Kunstwerk
07.10.2011 - FLÖRSHEIM Main Spitze
STADTMITTE Ortsbeirat befasst sich mit Gestaltung des Gisbert-Beck-Kreisels (maj). Die Gestaltung des Gisbert-Beck-Kreisels beschäftigte die Mitglieder des Ortsbeirates Stadtmitte. Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD) stellte in Anwesenheit von Becks Witwe Elisabeth fünf Kreisel-Modelle des Flörsheimer Gartenbaugestalters Stephan Breckheimer vor, die alle zwischen 40 000 und 50 000 Euro kosten würden. Es sei wichtig, die Innenfläche des Kreisels zu gestalten und hervorzuheben, wie Antenbrink betonte. Diese städtebauliche Gestaltungsmöglichkeit sollte man sich an so einem zentralen Punkt in Flörsheim nicht entgehen lassen, so der Bürgermeister weiter. Doch obwohl die Modelle mit ihren Durchgangsbögen und ihrer spiralförmigen Gestaltung durchaus Anklang im Beirat fanden, schreckten die hohen Kosten fraktionsübergreifend die Mitglieder ab. „Wer soll das denn bezahlen?“, fragte auch Becks Witwe. Stattdessen sprachen sich die Mitglieder des Ortsbeirates für einen Baum mit einem Findling aus, auf dem der Name „Gisbert Beck“ in lesbaren Buchstaben eingemeißelt sein soll. Zur nächsten Sitzung soll ein entsprechendes Modell vorgestellt werden. In einem Antrag der „Freien Bürger“ baten diese zu prüfen, ob das Parkdeck in der Riedstraße nicht aufgestockt werden könnte, um weitere Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe des Marienkrankenhauses zu schaffen. Bürgermeister Antenbrink signalisierte, die Anregung gerne aufzunehmen, ließ aber bereits durchblicken, dass dieses Vorhaben wahrscheinlich wirtschaftlich nicht tragbar sei. In einem weiteren Antrag sprachen sich die „Freien Bürger“ für das Aufstellen eines Gedenksteins für anonym bestattete Personen aus, um damit für die Angehörigen einen Ort zu schaffen, an dem sie um die Verstorbenen trauern können. Antenbrink gab dabei zu bedenken, dass solche Orte schwierig zu pflegen seien, da es sich nicht eindeutig feststellen lasse, wie lange dort aufgestellte Kerzen und niedergelegte Kränze schon liegen würden und wann sie abgeräumt werden können. Aus diesem Grund schlug er vor, noch Erfahrungen aus anderen Gemeinden zu sammeln, was einstimmig angenommen wurde. Um Stromkosten einzusparen, hatten die „Freien Bürger“ einen Antrag gestellt, der die Prüfung der Reduzierung der Straßenbeleuchtung Ecke Erzbergerstraße/Bahnhofstraße beinhaltete. Bürgermeister Antenbrink erklärte daraufhin, dass in den vergangenen Jahren „Zug um Zug“ die alten Birnen durch Energiesparleuchten ausgetauscht worden seien, weshalb der Stromverbrauch der Straßenlaternen bereits um rund die Hälfte reduziert werden konnte.
„Gewerbegebiet West V überflüssig“
20.08.2011 - FLÖRSHEIM
GEWERBEFLÄCHE ZERSTÖRT NATURRAUM
(gar). Der Fraktionsvorsitzende der Freien Bürger (dfb), Harald Vogel, hält das geplante 8,5 Hektar große Gewerbegebiet West V für überflüssig, da im Umfeld von Flörsheim andere Gewerbeflächen brach liegen. Der „dfb“ kritisiert außerdem, dass das geplante Gewerbegebiet inmitten unversehrter Grünflächen gebaut und damit weiterer Naturraum zerstört werden soll. Der „dfb“ möchte vom Magistrat daher unter anderem wissen, welche Maßnahmen vorgesehen sind, um den Flächenverbrauch in Flörsheim zu vermindern, welche unbenutzten versiegelten Flächen entsiegelt werden könnten und wann, wo und wie viele Ausgleichsflächen für das geplante Gewerbegebiet West V ausgewiesen sind.
Wiesbadener Kurier
Boulespielen auf Rathenauplatz
19.08.2011 - FLÖRSHEIM
(gar). Die „dfb“-Fraktion im Stadtparlament hat jetzt eine Anfrage zum Thema Boulespielen auf dem Rathenauplatz an den Magistrat gerichtet. Im vergangenen Jahr habe man mit Freude zur Kenntnisgenommen, dass der Freundeskreis Perols, der seinen ehemaligen Platz mitsamt dem „Kiosk“ am Maindamm zugunsten des Weinprobierstandes aufgegeben musste, dort ein neues Spielfeld gefunden hatte. Mittlerweile habe sich aber herausgestellt, dass man auf diesen Platz in seinem jetzigen Zustand kein Boule spielen könne. „dfb“-Sprecher Harald Vogel möchte daher wissen, ob auf dem Rathenauplatz ein Boule-Spielfeld errichtet wird und wie hoch die Investitions- und die laufenden Kosten hierfür wären.
Bald Ergebnisse von drei Messstellen
12.08.2011 - FLÖRSHEIM ORTSBEIRAT FLÖRSHEIM Veranstaltung über Fluglärmbelastung geplant
(elf). Manches erledigte sich von selbst, anderes wurde in Prüfanträge umgewandelt und Abstimmungen gab es auch bei der Sitzung des Ortsbeirats Stadtmitte mit insgesamt zehn Tagesordnungspunkten. Zunächst informierte Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD) über die gemeinsame Veranstaltung der Stadt und des Vereins „Für Flörsheim“ am Dienstag, 23. August, bei der es um Lärmschutzzonen und deren Auswirkungen für Entschädigungsanträge gehe. Veranstaltung am Tag der Startbahn-Inbetriebnahme Dabei werde auch Horst Weise vom Deutschen Fluglärmdienst zu Wort kommen und über inzwischen drei Messstellen im Stadtgebiet sowie deren Ergebnisse referieren. Außerdem sei für den ersten Tag der Inbetriebnahme der Landebahn Nordwest am 21. Oktober, wenn dort gegen 14.30 Uhr das erste Flugzeug landen werde, eine Veranstaltung auf dem Segrogelände (ehemals Hertiegelände) geplant. „Wir wissen noch nichts über die Wetterverhältnisse“, bemerkte der Rathauschef, doch eventuell plane man auch eine Fluglärmübertragung von Kelsterbach, falls eine Westwind-Wetterlage herrsche. Beim anschließenden Antragsreigen zogen zunächst die dfb-Vertreter ihren Antrag zurück, der einen Geldautomaten im Einkaufszentrum „Flörsheim-Kolonnaden“ forderte. Denn unmissverständlich machte der Bürgermeister klar, dass nur als Eigentümer die Hamburger Immobiliengesellschaft Verhandlungen mit den Banken führen könne und damit trotz eigener Interessen bisher gescheitert sei. Allerdings solle demnächst ein Center-Manager vor Ort gefunden werden, der dann als Gesprächspartner für städtische Wünsche wie auch Briefkasten und öffentliche Uhr kontaktiert werden könne. In einen Prüfantrag umgewandelt wurde die SPD-Forderung nach einer stationären Geschwindigkeitsüberwachung in der Rheinallee, nachdem Elke Rössger-Hildebrand (CDU) als Alternative eine mobile Überwachung, einsetzbar für alle 30er-Zonen, vorschlug und die Frage nach Kosten, Alternativen und Häufigkeit der Geschwindigkeitsüberschreitungen noch geklärt werden müssten. Gleiches widerfuhr dem Antrag der CDU, die in der schmalen Unterführung am Bahnhof Spiegel forderte. Vielen war dabei nicht klar, dass dort ein Radfahrverbot herrscht, wie Antenbrink ausführte, und dass Spiegel eine „falsche Sicherheit vorgaukeln“, denn jetzt sei sich jeder der Risiken bewusst, und dort sei noch nie etwas passiert. ZUSTIMMUNG Ohne Diskussion stimmte der Ortsbeirat dafür, dass der Platz Rheinallee, Ecke Werner-von-Siemens-Straße künftig den Namen „Güzelbahçe-Platz“ trägt. Einstimmig war das Gremium dafür, dass Berthold Breckheimer erneut zum Ortsgerichtsschöffen ernannt wird, der das Ehrenamt seit 1991 bekleidet.
Radfahrverbot
Zitat: Vielen war dabei nicht klar, dass dort ein Radfahrverbot herrscht, wie Antenbrink ausführte, und dass Spiegel eine „falsche Sicherheit vorgaukeln“, denn jetzt sei sich jeder der Risiken bewusst, und dort sei noch nie etwas passiert, Zitat ende. Da irren unser Bürgermeister und das Ordnungsamt mit der Aussage die Unterführung am Bahnhof wäre eine reine Fußgängerunterführung. Diese Unterführung ist ein Gemeinsamer Geh- und Radweg (Siehe die Beschilderung am Ein- und Ausgang der Unterführung).
„Müssen uns selbst helfen“
STADTPARLAMENT Erhöhung von Gewerbe- und Grundsteuer beschlossen
Die Gewerbesteuer wird auf 330 Prozentpunkte erhöht. Von Galf und SPD wurde dieser Beschluss bei der Stadtverordnetenversammlung am Dienstag nach kontroverser Debatte mehrheitlich gefasst. Kommentarlos und einstimmig nahm dagegen die Erhöhung der Grundsteuern von 220 auf 280 Prozent die parlamentarische Hürde. Die Argumente für und gegen die Steuererhöhung für das Gewerbe waren nicht neu, wurden sie doch bereits im Haupt- und Finanzausschuss - wie berichtet - ausführlich vorgetragen. So wiederholte Sven Hess (Galf) für seine Partei den seiner Meinung nach unumgänglichen Schritt, der „keinem leicht fällt“, mit Versäumnissen moderater Erhöhungen in den vergangenen 37 Jahren und mit dem bekannten Defizit des städtischen Haushalts von 8,5 Millionen Euro. Unumgänglich oder strategisch falsch? „Warum der Landrat bei seinen Auflagen zum städtischen Haushalt diesen Punkt nicht dezidiert angesprochen hat, bleibt sein Geheimnis, das er mit in den Ruhestand nimmt“, stellte Hess einen Widerspruch zu Forderungen nach einer Million Euro Einsparungen klar. „Wir müssen alles tun, um uns selbst zu helfen“, plädierte SPD-Fraktionsvorsitzender Gerd Mehler für die Erhöhung, um Attraktivität und Infrastruktur der Stadt zu erhalten, denn Hilfe von Bund, Land und Kreis sei nicht zu erwarten. Kritische Töne schlug dagegen CDU-Fraktionschef Markus Reif an und sprach von einer strategischen Fehlentscheidung. „Diese Standortpolitik belastet unsere Stadt“, merkte er an und sah trotz Mehreinnahmen von 750 000 Euro das Gewerbe zusätzlich mit höherer Grundsteuer belastet. Zudem bestehe die Gefahr, dass flächenintensives Gewerbe angesiedelt werde anstelle der Schaffung von Arbeitsplätzen. Während auch Thomas Probst (dfb) sich eher für eine Staffelung der Erhöhung aussprach, wies Thorsten Press darauf hin, dass Gewerbetreibende ja bereits von Erhöhungen der Müllgebühren und Abwasserkosten betroffen seien. Busfahrplan wird ausgedünnt Als weiterer strittiger Punkt erwies sich die Fahrplanumstellung der innerstädtischen Buslinie 819, die nachmittags auf einen 60-Minuten-Takt umgestellt und samstags auf einen einzigen eingesetzten Bus verringert werden soll. Hier plädierten Frank Laurent (Galf) und Thorsten Press (FDP) dafür, zunächst Lösungen in einer noch zu bildenden Verkehrskommission zu finden, bevor über die Köpfe der Menschen hinweg das Angebot reduziert werde. Dass hier ein völlig neues Konzept gefunden werden müsse, räumte Wolfgang Pokowietz (SPD) zwar ein, aber bis dahin könne bei fast leer fahrenden Bussen erst einmal Geld eingespart werden, zumal die Bildung einer Verkehrskommission auf August vertagt wurde. Schließlich wurde die Fahrplanänderung für die Buslinie 819, die im Dezember 2011 in Kraft treten und Einsparungen von über 50 000 Euro bringen wird, mit den Stimmen von CDU, FDP und dfb mehrheitlich angenommen, wobei CDU-Fraktionschef Marcus Reif den Bürgermeister darum bat, genaue Abfahrtzeiten noch mit den Schulen abzustimmen.
Main Spitze 24.06.2011 - FLÖRSHEIM Von Elke Flogaus
„Schandfleck“ soll verschwinden 10.06.2011 - KERAMAG
Von Elke Flogaus Main Spitze
STADTMITTE Ortsbeirat sucht nach passender Gestaltung für Gisbert-Beck-Kreisel / Ideen sollen Magistrat vorgelegt werden Um beide Gremien über die Sparmaßnahmen im Busverkehr der Linie 819 zu informieren, die wie berichtet mit dem Fahrplanwechsel im Dezember zu Änderungen führen, trafen sich die Ortsbeiräte aus Keramag-Falkenberg und aus der Stadtmitte zu einer gemeinsamen Sitzung. Während die Einschränkungen im innerstädtischen Personennahverkehr von den Ortsbeiratsmitgliedern zur Kenntnis genommen wurden, löste der Antrag der CDU im Ortsbeirat Stadtmitte zur Gestaltung des Gisbert-Beck-Kreisels in der Wickerer Straße eine längere Diskussion aus. Einig war man sich, dass der „Schandfleck im Stadtbild“ verschwinden müsse und dafür eine pragmatische Lösung gefunden werden solle, wie Markus Reif (CDU) es ausdrückte. „Da wäre Platz für einen schönen, großen Baum“, brachte Martin Neumann (Galf) seine Vorstellung von einer kostengünstigen und pflegeleichten Gestaltung ein. Mit einem Ergänzungsantrag rückten die Freien Bürger vor allem den Flörsheimer Namensgeber, Polizeihauptwachtmeister Gisbert Beck, in den Fokus, der als Leiter der Jugendverkehrsschule1983 in Eppstein-Vockenhausen einem Amokläufer zum Opfer fiel. Daher erläuterte Fabio Schmidt (dfb) den Vorschlag eines Ideenwettbewerbs an den Schulen, wobei Gestaltungsvorschläge verbunden wären mit einem Präventionsprojekt zum Thema Amoklauf. Nachdem Renate Mohr (Galf) vorschlug, das Schülerparlament einzubeziehen und Frank Neugebauer (CDU) hier Platz für mehrere Ideen sah, wurde einstimmig beschlossen, dem Magistrat alle Überlegungen zu einer Entscheidung vorzulegen. In einem weiteren CDU-Antrag regen die Politiker die Aufstellung eines Briefkastens und einer Uhr im Einkaufszentrum Flörsheim Kolonnaden an. Während sich Fabio Schmidt (dfb) zudem einen Briefmarkenautomaten wünschte und Carola Gottas (Galf) das Aufstellen eines Glas-Containers anregte, erging schließlich die einstimmige Bitte an den Magistrat, in Verhandlungen mit der Deutschen Post und dem Betreiber des Einkaufszentrums zu erreichen, dass es einen Briefkasten und eine Uhr künftig geben werde.
dfb unterstützt CDU-Antrag
07.06.2011 - FLÖRSHEIM (ade). Die dfb-Fraktion in Flörsheim unterstützt den Antrag der CDU, den Gisbert-Beck-Kreisel in der Wickerer Straße zu gestalten, da dieser verwahrlost ausschaut. Die dfb schlägt allerdings vor, die beiden weiterführenden Schulen daran zu beteiligen und einen Ideenwettbewerb auszurufen. Auf diese Weise würden die Schüler zum Thema Amoklauf sensibilisiert, da der Flörsheimer Polizeihauptwachtmeister Gisbert Beck 1983 einem Amokläufer zum Opfer gefallen ist. Außerdem stellt die dfb den Antrag, zu prüfen, ob auf dem Rathenauplatz ein Bouleplatz eingerichtet werden kann. Begründet wird der Antrag damit, dass der Freundeskreis Pérols, nachdem er wegen Einrichtung des Weinprobierstands am Main sein Domizil habe aufgeben müssen, nun auf dem Rathenauplatz Boule spiele. Allerdings sei der Platz nach Auskunft des Vereins im derzeitigen Zustand nicht gut zum Spielen geeignet. Die Fläche sei aber mit relativ geringem Aufwand herzurichten. Der Platz könne dann nicht nur sportlichen Aktivitäten dienen, sondern auch als gesellschaftlicher Treffpunkt. Die dfb bietet an, sich mit dem Freundeskreis um die Pflege zu kümmern.
Rathenauplatz soll für das Boulespiel hergerichtet werden
Flörsheim. 06.06.2011 Geht es nach dem Willen der Freien Bürger (dfb), so sollen auf dem Rathenauplatz besser als bisher die Boule-Kugeln rollen. Auslöser für den Antrag, der bald im Ortsbeirat Stadtmitte behandelt werden soll, ist der Weinprobierstand am Mainufer. Der Freundeskreis Pérols hatte nämlich, nachdem ihr ehemaliger Boule-Platz mitsamt dem "Kiosk" am Maindamm wegen des Weinprobierstandes aufgegeben werden musste, eine neue Heimat auf dem Rathenauplatz gefunden. Doch mittlerweile habe sich herausgestellt, so die Freien Bürgern, dass der Platz in seinem jetzigen Zustand kein richtiges Boulespiel zulässt. Die Fläche wäre aber mit relativ geringem Aufwand herzurichten. Die Freien Bürger wollen mit dem Freundeskreis Pérols auch die Pflege übernehmen. mehCDU und Galf gegen Antenbrink Die Abstimmung über den Sitz in der Regionalversammlung gewinnt der Grüne Sven Heß
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Reinhard ist nicht mehr bei den Freien Bürgern
Der einstige Galf-Mann Gerhard Reinhard, der sich unter anderem gegen die Umgehungsstraßen B 519 (neu) und B 40 (neu) engagierte, ist nicht mehr Mitglied bei den Freien Bürger (dfb). Dies bestätigte gestern auf Anfrage des Kreisblatts der alte und neue Fraktionsvorsitzende der Freien Bürger, Harald Vogel.
Bereits Anfang des Monats April, kurz nach der Kommunalwahl am 27. März, sei Gerhard Reinhard bei der dfb ausgetreten, erklärte Vogel. Der einstige Galf-Mann war – für viele kommunalpolitische Beobachter überraschend – erst im vergangenen Jahr mit seiner Ehefrau Waltraud bei den Freien Bürgern eingetreten und hatte sich auf die Liste der Wählergemeinschaft setzen lassen. Warum Reinhard und die Freien Bürgern nun künftig getrennte Wege gehen, wollte dfb-Fraktionschef Harald Vogel nicht sagen.
Gerhard Reinhard, der nicht nur gegen die Umgehungsstraßen, sondern auch gegen das einst auf dem Ex-Axthelm-Areal an der Bahnhofstraße geplante Einkaufscenter gekämpft hatte, ist in der Politszene der Mainstadt eine umstrittene Person. Von der Grünen Alternativen Liste Flörsheim (Galf) war der ehemalige Stadtverordnete sowie Ex-Kreistagsmitglied von Bündnis90/Die Grünen ebenfalls nicht in Frieden geschieden. Gerhard Reinhard hatte nach seinem Ausscheiden bei der Galf wiederholt gegen die Flörsheimer Grünen "nachgetreten", wie es ein ehemaliger Mitstreiter formulierte.
Mit dem Ergebnis bei der Kommunalwahl sind die Freien Bürger übrigens ganz zufrieden. Schließlich rangieren sie mit 5 Prozent Stimmenanteil und zwei Sitzen in der Stadtverordnetenversammlung nun vor der FDP, die nur noch 3,8 Prozent (und nur noch einen Stadtverordnetensitz) erhielt. Erfolgreich verlief die Wahl für die dfb auch beim Ortsbeirat Mitte. Mit 7,3 Prozent überflügelten sie deutlich die Freidemokraten.
Als künftige dfb-Vertreter im Magistrat, in der Stadtverordnetenversammlung sowie im Ortsbeirat sollen wohl Harald Vogel, Thoms Probst, Fabio Schmidt und Stefan Fritz agieren. Endgültig wird dies erst im Mai festgezurrt. meh
Die dfb-Fraktion begrüßt ausdrücklich die Bemühungen der Galf und CDU....
Die dfb-Fraktion begrüßt ausdrücklich die Bemühungen der Galf und CDU die „dfb“ im Magistrat nicht außen vor zulassen Absolut unverständlich und realitätsfern, ist der in diesem Zusammenhang von der SPD gestellte Antrag den Magistrat von 12 auf 10 zu verkleinern. Der Fraktionsvorsitzende Gerd Mehler (SPD) macht „Vorbehalte gegen die (…..) „dfb“ geltend. Es sei fair, die dfb in den Ausschüssen zu beteiligen, aber im Magistrat wollen wir die nicht haben. Das hätte ich so nicht erwartet, nicht von einer „Demokratischen Partei“ und dazu noch einer „Sozialdemokratischen“ Partei und schon gar nicht von Herrn Mehler! Der dfb - Fraktionsvorsitzende Harald Vogel kritisiert ein solches „undemokratisches Vorgehen scharf: 5 % der Wähler (gleich zwei Sitze in der Stadtverordnetenversammlung und mit 7,3% im Ortsbeirat Mitte) dürfen nicht in den wichtigen Arbeits- und Entscheidungsgremien ignoriert werden. Nicht desto trotz freuen sich die Freien Bürger das die drei stärkste Fraktionen (auch die SPD) das Wahlergebnis der Flörsheimer Bürger auch in den verschiedenen Gremien akzeptieren
Freie Bürger fürchten um die Meinungsfreiheit
Noch bevor heute Abend (Stadthalle, Kapellenstraße 1, 18.30 Uhr) die konstituierende Sitzung der Stadtverordnetenversammlung stattfindet, gibt es schon «bösen Knatsch», wie ein Ex-Stadtverordneter es treffend formulierte. Der Grund für die ersten geharnischten Äußerungen von dfb-Fraktionschef Harald Vogel ist die Absicht der Sozialdemokraten, durch eine Verkleinerung des Magistrates die Freien Bürger aus diesem Gremium rauszuhalten (wir berichteten).
Der Fraktionsvorsitzende der Freien Bürger (dfb), Harald Vogel, erklärte zum SPD-Antrag zur Verkleinerung des Magistrats von zwölf auf zehn ehrenamtliche Magistratsmitglieder: «Das ist ein Schlag gegen eine größtmögliche Beteiligung und Mitwirkung unserer Bürger an den politischen Beratungen und Entscheidungen in den städtischen Gremien.» Wer die Gremien verkleinere, reduziere damit nicht nur die Zahl der Entscheidungsträger, sondern dünne damit auch Meinungen aus.
Den Freien Bürger sei aber daran gelegen, Meinungsvielfalt auch in den Gremien zu fördern und zu erhalten, so Vogel weiter: «Die Flörsheimer Bürger haben uns mit über fünf Prozent gewählt und wollen uns damit auch in den verschiedenen Gremien sehen. Sollte Herr Mehler eine Reduzierung aus Kostengründen wollen, müsste er einen Antrag für nur noch neun Sitze im Magistrat stellen. Da wären alle gewählten Parteien vertreten und es würden Kosten wegfallen.»
Für ihn sei klar, dass das «demokratische Verhalten» des SPD-Fraktionschefs fragwürdig sei, meinte Harald Vogel abschließend. meh
Flörsheim, den 13.04.2011 HK
Aus für die Umgehungsstraße
Die Flörsheimer Gegner der B 519 neu setzen sich beim Bürgerentscheid knapp durch. 50,9 Prozent der Stimmberechtigten stimmten gegen die Straße.
Spannend bis zur letzten Sekunde ist die Abstimmung des Bürgerentscheids zur geplanten Flörsheimer Ortsumgehung B519neu verlaufen. Mit einem Unterschied von nur 180 Stimmen ging die Entscheidung zugunsten der Straßengegner aus. 50,9 Prozent der Stimmberechtigten stimmten gegen die Straße, 49,1 Prozent dafür. Die Wahlbeteiligung lag bei 62,5 Prozent.
„Das ist das Ende der Umgehungsstraße auf absehbare Zeit“, sagte ein sichtlich geknickter Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD) nach der Verkündung des Endergebnisses in der neuen Feuerwache in Flörsheim. Die Verwaltung war nach einer massiven Infokampagne relativ zuversichtlich, dass das Ergebnis in ihrem Sinne ausgehen würde. Sämtliche Parteien bis auf die freien Bürger (dfb) und die Grüne alternative Liste (Galf) hatten sich für den Bau der Straße ausgesprochen, gegen die vor drei Jahren schon einmal ein Bürgerentscheid getroffen wurde. Damals lagen die Gegner mit 600 Stimmen vorn.
Doch obwohl der Jubel bei den Straßengegnern von Bigu (Bürgerinitiative gegen diese Umgehungsstraße), Galf, BUND und dfb groß ist, befürchten Vertreter beider Seiten nun, dass in Flörsheim tiefe Gräben gerissen wurden.
„Die Bevölkerung wurde bis hinein in Familien tief gespalten“, sagte CDU-Chef Marcus Reif. Man müsse nun darüber nachdenken, wie man die Menschen wieder vereinen könne.
Auch Bernd Zürn, BUND-Mitglied und einer der Sprecher der Bigu, sprach von „Riesengräben“, die aufgrund eines „unfairen Wahlkampfes“ der Befürworter entstanden seien. Er fürchte zudem Anfeindungen von den Verlierern des Bürgerentscheids.
„Wir sind sehr erschrocken und enttäuscht“, fasste Reinhard Schindler von der BiPro zusammen. Die Mehrheit nehme offenbar die Konsequenzen einer vorhergesagten Verkehrszunahme bis 2020 hin, ohne Solidarität gegenüber den Anwohnern der Durchgangsstraßen zu zeigen. Die Schwierigkeit habe in der Fragestellung gelegen, so Schindler.
Man musste mit Nein antworten, wenn man für die Straße war. Laut Schindler, der auch Wahlbeisitzer war, seien viele Menschen trotz der Aufklärungskampagne verunsichert gewesen, wie sie abstimmen sollten.
Für Flörsheim bedeutet die Entscheidung, dass die B519neu aus dem Bundesverkehrswegeplan herausgenommen wird. Damit werde es auch keine kleine Weilbacher Umgehung geben, sagte Antenbrink. Keiner in der Stadt werde sich noch einmal für diese Straße engagieren. „Wir haben eine Entscheidung, aber keine Lösung des Problems.“
Die kleine Weilbacher Umgehung, ein Teilabschnitt der 519 neu, wird indes von der Bigu weiterhin gefordert. Man könne sie planen und in drei Jahren umsetzen, so Zürn. Gerhard Reinhard (dfb) will die Gründung einer Arbeitsgemeinschaft anregen, um die Kommunikation im Ort wieder herzustellen. Da müssten dann aber „die Jungen ran“.
Quelle: Frankfurter Rundschau 14.02.2011
Eine Kostengünstige Lösung [mehr]
Stadtbücherei gerettet [mehr]
Gewinnt die BIGU erneut?[mehr]
Bizarrer Streit in der BIGU[mehr]
Freie Bürger stehen zur Bigu [mehr]
Bigu hat genug Unterschriften [mehr]
Bürger begehren auf[mehr]
In Hochheim tut sich was!! 19.10.2010 Höchster Kreisblatt
B 40 (neu): Wird ein Bürgerbegehren eingeleitet?
Die Gegner der Umgehung kritisieren, dass der geplante Straßenbau zu viel Flächen benötigt[mehr]
dfb fühlt sich düpiert
Fraktionschef Harald Vogel ist gegen zweiten Bürgerentscheid
Die Freien Bürger (dfb) kämpfen zwar gegen die Umgehung. Doch sie wollen nicht zum Spielball der Galf oder der «Bürgerinitiative gegen diese Umgehungsstraße» (BIGU) werden.
Flörsheim. 19.August 2010 Die BIGU-Mitglieder der ersten Stunde, Harald Vogel, Jürgen Kühn und Gerhard Reinhard, die sich auch bei den Freien Bürgern engagieren, waren nach eigener Aussage überrascht, als sie erfuhren, dass die BIGU «hauptsächlich auf Betreiben der in der BIGU vertretenen Mitglieder der Galf einen neuen Bürgerentscheid gegen die Umgehungsstraßen ins Leben gerufen haben», erklärt dfb-Stadtverordneter Harald Vogel. Als dieser Beschluss gefasst wurde, seien die dfb-Mitglieder nicht dabei gewesen. Sofort nach Kenntnisnahme dieser Entscheidung habe der stellvertretende dfb-Fraktionschef, Jürgen Kühn, eine E-Mail an die Sprecherin der BIGU, Gabi Hoell, geschickt und darum gebeten, «die ohne Not beschlossene Entscheidung, ein neues Bürgerbegehren einzuleiten, nochmals zu überdenken», so Harald Vogel weiter. Die dfb fühlte sich offenbar düpiert. Über eine BIGU-Pressekonferenz an der Flörsheimer Warte Anfang August sei der dfb-Fraktionsvorsitzende Harald Vogel erst eine halbe Stunde vor Beginn von der Galf informiert worden. Nach dem sich auch weitere dfb-Mitglieder verwundert über dieses Vorgehensweise geäußert hätten, sei von Harald Vogel eine Sitzung einberufen worden, in der sich die dfb-Mitglieder mehrheitlich gegen einen neuerlichen Bürgerentscheid ausgesprochen hätten.
Begründet worden sei dies damit, dass sich «mit dem erfolgreichen Bürgerentscheid vom 6. Mai 2007 eine ausreichende Anzahl von Einwohnern der Stadt Flörsheim gegen die B 519 (neu) ausgesprochen habe.» Die dfb ist nun der Meinung, «dass es zum Wesen einer Demokratie gehört, Mehrheitsentscheidungen nicht nur zu tolerieren, sondern sie auch zu akzeptieren, so Harald Vogel.
Ein zweiter Grund der ablehnenden Haltung der dfb zu einem weiteren Bürgerentscheid sei der nicht vom Tisch zu wischende Verdacht, dass die Galf versuche, die BIGU als Plattform für den Wahlkampf zu benutzen, «da es der Galf an sonstigen Ideen und Themen mangelt». Zudem ließen die Äußerungen der CDU und SPD sowie von Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD) nach dem Bürgerentscheid hoffen, dass nach einer für alle akzeptablen Lösung gesucht werde. meh erde.
Ortsumgehung B519/B40
Streit der Initiativen
Die Debatte um die Umgehungsstraße B519/B40 spaltet die Flörsheimer in Befürworter und Gegner - dokumentiert in zwei Bürgerinitiativen.
Gegen einen erneuten Bürgerentscheid zur Ortsumgehung B519/B40 bei Flörsheim hat sich die Bürginitiative BI-Pro ausgesprochen. Sie warf der Bigu (Bürgerinitiative gegen diese Umgehungsstraße) vor, die „lärmgeplagten Bewohner der Durchgangsstraßen im Regen stehen“ zu lassen. Denn das „ständig wachsende“ Verkehrsaufkommen sei eines der dringlichsten Probleme in Flörsheim. Ein entsprechendes Verkehrsgutachten soll demnächst vorgestellt werden.
Die Galf (Grüne Flörsheim) begrüßte indes die Initiative der Bigu, die derzeit Unterschriften für einen erneuten Bürgerentscheid sammelt. Da die Befürworter nicht bereit seien, nach Alternativen zu suchen, „ist der neue Bürgerentscheid, der richtige Weg, eine dauerhafte Entscheidung zu treffen“, so Galf-Fraktionsvorsitzender Sven Heß.
Das Planungsverfahren zur Ortsumgehung ruht derzeit. Es war 2007 durch einen Bürgerentscheid gestoppt worden. Die Freien Bürger (dfb), ebenfalls Befürworter eines Bürgerentscheids, widersprachen indes der Äußerung von Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD), dass die von ihnen vorgeschlagenen „kleine Weilbacher“ Ortsumgehung keine Alternative darstelle. Ihr Trassenvorschlag berücksichtige die aktuelle Planung der B519.
Die Gegner der Umgehung befürchten, dass das Gebiet unterhalb der Flörsheimer Warte zerstört wird. ( cho) Frankfurter Rundschau 10.08.2010
Uneinigkeit innerhalb der Bigu
14.08.2010 - FLÖRSHEIM
(rea). „Dieser nun geforderte zwete Bürgerentscheid entbehrt jeglicher politischen Notwendigkeit und sachlichen Berechtigung. Zurzeit hat sich absolut nichts an der verkehrspolitischen Sachlage geändert“, stellt Gerhard Reinhard, ein Bigu-Aktivist der ersten Stunden, fest. Er konterkariert damit die Aktivitäten seiner Mitstreiter von der Bürgerinitiative gegen diese Umgehungsstraße (Bigu).
„Der Bürgerentscheid gilt, amtierender Weltmeister damit ist in Flörsheim die Bürgerschaft mit der Ablehnung der Bundesfernstraße B 519 neu“, betont Reinhard. Alleine schon die nun wiederholte Fragestellung ist für ihn absolut unnötig. „Ich empfehle den Parteien zu prüfen, ob dem zweiten Bürgerbegehren stattgegeben werden muss, wenn es mit der Anzahl Unterschriften zustande kommt“ und „ob es dann von der Stadtverordnetenversammlung als bereits erledigt mehrheitlich abgewiesen werden kann“, erklärt Reinhard.
„Es ist nun Sache der Parteien mit Ablauf der Sperrfrist, ihre fairen notwendigen Lösungen zur sehr schwierigen Verkehrslage in Flörsheim und Wicker aber ganz besonders für Weilbach zu finden, in den Gremien der Stadtverordnetenversammlung zu behandeln und zu verabschieden“, so Reinhard. Nur wenn dann Entscheidungen fallen, die mit dem ersten Bürgerentscheid unvereinbar seien, „ist es wieder an der Zeit, mit einem zweiten Bürgerbegehren einen weiteren Bürgerentscheid zu fordern“.
Laut Reinhard habe die Galf-Fraktion die Bigu zur Initiierung eines zweiten Bürgerentscheids gedrängt. Das sei „der guten Flörsheimer Sache nicht dienlich und reinster populistischer Vorwahlkampf der Galf“, moniert Reinhard, der inzwischen „dfb“-Mitglied ist. „Es ist ein sehr riskantes, die Bigu spaltendes und absolut unnötiges Partei-Manöver, in das der verkehrspolitische Galf-Sprecher Kilian die vorher parteipolitisch unabhängige Bigu schicken möchte.“ Große Teile und Strömungen der Bigu seien da mit ihm absolut einig, sie distanzieren sich bereits, und sie werden das Begehren zu dieser Unzeit in keiner der Phasen unterstützen, teilt Reinhard abschließend mit.
Ein Ende des Zwists ist nicht in Sicht
Verkehr: Der Streit um den Bau einer Umgehungsstraße für Flörsheim (B 519 neu) ist nach wie vor erbittert im Gange
FLÖRSHEIM. (Rüsselsheimer ECHO)
Die Gegner der Umgehungsstraße geben ihre Meinung über Transparente kund, die im Feld zwischen Flörsheim und Wicker aufgestellt sind. Foto: Jens Etzelsberger
Das Thema Umgehungsstraße ist ein Dauerbrenner in Flörsheim und erhält derzeit wieder fast täglich neue Nahrung. Die jüngsten Entwicklungen in der vom Verkehr verstopften Kommune umfassen einen möglichen zweiten Bürgerentscheid und das Ergebnis einer Verkehrsuntersuchung, das Bürgermeister Michael Antenbrink (CDU) kürzlich präsentierte. Demnach steige die Verkehrsbelastung in Flörsheim und seinen Stadtteilen bis 2020 noch einmal deutlich um 17 Prozent, gemessen am Jahr 2004.
,,Eindeutiger geht's fast gar nicht", kommentierte Antenbrink die Zahlen, die eine Untersuchung des Ingenieurbüros IVV aus Aachen ans Licht brachte. Das Büro hatte 2009 vom Amt für Straßen- und Verkehrswesen in Wiesbaden den Auftrag erhalten, die Verkehrsbelastung zu messen, und tat dies mithilfe von automatischen Messungen an zwölf Zählplatten, Zählungen an 16 Knotenpunkten und Befragungen. Ergebnis: Vor allem die Stadtteile Wicker und Weilbach sind stark vom Durchgangsverkehr betroffen. Der Anteil des Durchgangsverkehrs am gesamten ein- und ausstrahlenden Verkehr in Weilbach liegt gar bei 72,9 Prozent und ist damit um fünf Prozent gegenüber 2004 gestiegen.
Wenn die Bürger in Flörsheim und vor allem in Weilbach vom Verkehr entlastet werden sollen, dann komme man an einer Umgehungsstraße nicht vorbei, betont Antenbrink. In diesem Zusammenhang wird auch eine Diskussion um eine Umgehung von Hochheim mittels der ,,B 40 neu" geführt. Würden diese beiden Umgehungsstraßen gebaut, brächte dies eine enorme Entlastung, so Antenbrink. Laut der Prognose für das Jahr 2020 unter Einbeziehung des Verkehrsmodells für die Region Rhein-Main würde der Durchgangsverkehr in Flörsheim um fast 80 Prozent - von 11 000 Fahrzeugen auf 2600 Fahrzeuge - zurückgehen. Profitieren würde auch Weilbach sehr stark, dort, so die Prognose, würde der Durchgangsverkehr um 74,3 Prozent abnehmen, würden also nur noch 6100 Fahrzeuge gegenüber 23 700 Fahrzeugen durch den Stadtteil rauschen.
Doch die Gegner der Umgehungsstraße haben da so ihre Zweifel. Während in Flörsheim die CDU, die FDP und die SPD und die Bürgerinitiative BiPro für die Umgehungsstraße sind, leisten die Grüne Alternative Liste Flörsheim (Galf) und die freien Bürger (dfb) eisern Widerstand. Gemeinsam mit der Bürgerinitiative Bigu (Bürgerinitiative gegen diese Umgehungsstraße) hatten sie vor drei Jahren einen Bürgerentscheid initiiert, der denn auch gegen eine Umgehung ausfiel. Seither hat das zwar das Planfeststellungsverfahren auf Eis gelegt, aber die Idee einer Umgehungsstraße ist geblieben, und die Befürworter wollen sie weiterhin - auch gegen den (damaligen) Bürgerwillen, dessen Bindungskraft für die Verordneten nach drei Jahren nun nicht mehr gilt. Bürgermeister Antenbrink glaubt, ein erneuter Entscheid, wie ihn die Galf will, werde nicht mehr zugunsten der Gegner ausgehen, angesichts der neuen Zahlen. Diese würden die Argumente der Gegner - dass die Belastung rückläufig sei - entkräften. Die Zahlen belegten eine Zunahme des Verkehrs seit der letzten Zählung und eine weitere Steigerung in der Zukunft.
Das mag Harald Vogel von den freien Bürgern allerdings nicht so einfach glauben. Im Gegenteil, mehr Straßen zögen mehr Verkehr an. ,,Alles wird zugepflastert, das macht doch keinen Sinn", klagt der Fraktionsvorsitzende. Das bisschen Naherholungsgebiet, das zwischen Flörsheim und Wicker existiere, werde dann auch noch von Lkw durchfahren. Die wirtschaftlichen Interessen sind in seinen Augen die wahren Gründe für die Umgehungsstraßen - sowohl Fraport als auch IHK unterstützten die Forderung danach.
Bürgermeister Antenbrink weiß um die Argumente der Gegner, sagt aber auch, in Anspielung auf die größere Attraktivität für Gewerbe durch eine Umgehungsstraße: ,,Entweder die Umgehungsstraße kommt, oder es gibt Steuererhöhungen", das hätten die Bürger in der Hand. Das versteht Vogel allerdings nicht: ,,140 Hektar Gewerbegebiet stehen leer", hält er dagegen. Seine Partei schlägt vor, nur einen Teil der Umgehung zu realisieren, nämlich östlich um Weilbach herum. Dazu hat die Fraktion zwei Varianten ausgearbeitet. Die Teilumgehung würde den Stadtteil um zwei Drittel des Verkehrs entlasten und zudem einen neuen Durchstich unter die Autobahn 3 unnötig machen, der bei der großen Lösung vorgesehen ist.
Für eine kleine Lösung allerdings sieht Antenbrink keine Chance auf Realisierung - ihm zufolge würde der Bund sie nicht finanzieren, die große dagegen schon. Auch das zweifelt Harald Vogel an - er sei nicht davon überzeugt, dass der Bund eine Teilumgehung nicht finanzieren würde.
Die Flörsheimer sind unterdessen ebenso unsicher wie die Politiker gespalten. ,,Mir tun die Weilbacher leid", sagt zum Beispiel Claudia Tögel, Sie sei hin- und hergerissen, denn die Felder möchte die Hundebesitzerin zum Spazierengehen nicht missen. Es gebe ohnehin nur wenige Stellen, an denen die Vierbeiner auch mal ohne Leine rennen dürfen - mit einer Straße zwischendurch undenkbar. Sie erwarte von den Stadtverordneten, eine Lösung zu finden. Ihr Sohn Lucas ist dagegen der Auffassung, dass das Geld für die Umgehung - rund 27 Millionen Euro - anderswo sinnvoller angebracht sei. ,,Ich brauche keine Umgehung, das ist doch Schwachsinn", sagt er. Das wirke sich seiner Meinung nach nicht auf die Ansiedlung von Gewerbe aus. Doch dass der Verkehr zugenommen, hat glauben Mutter und Sohn.
Johanna Todgen ist Weilbacherin, wohnt zwar nicht direkt an der Hauptstraße, fährt aber täglich zur Arbeit nach Frankfurt. Ihre Mitmenschen, die den Lärm ertragen müssten, könne sie gut verstehen. Auch sie ist unschlüssig, was nun geschehen soll - fest steht für sie allerdings auch: ,,Der Mensch braucht auch Natur."
„dfb“ distanziert sich von Galf-Vorstoß
19.08.2010 – FLÖRSHEIM (Main Spitze)
UMGEHUNGSSTRASSE Neuauflage eines Bürgerbegehrens abgelehnt / Bigu gespalten (fri).
Die Bigu-Aktivisten der „dfb“, Harald Vogel, Jürgen Kühn und Gerhard Reinhard, distanzieren sich von dem Bigu-Beschluss, einen neuen Bürgerentscheid zum Thema Umgehungsstraße ins Leben zu rufen. Mit großer Überraschung habe man von dem Vorstoß erfahren, der hauptsächlich auf Betreiben der in der Bürgerinitiative gegen die Umgehungsstraße vertretenen Mitglieder der Galf unternommen werde, heißt es in einer vom „dfb“-Fraktionschef Harald Vogel unterzeichneten Presseerklärung.
Als dieser Beschluss gefasst wurde, seien die „dfb“-Mitglieder nicht anwesend gewesen. Man habe Bigu-Sprecherin Gabi Hoell gebeten, die ohne Not beschlossene Entscheidung nochmals zu überdenken. Zu einer Pressekonferenz an der Warte Anfang August sei er erst eine halbe Stunde vor Beginn von der Galf informiert worden, so Vogel. In einer Vorstandssitzung hätten sich die „Freien Bürger“ mehrheitlich gegen einen neuerlichen Bürgerentscheid ausgesprochen. Begründet wurde dies damit, dass sich mit dem erfolgreichen Bürgerentscheid vom 6. Mai 2007 eine ausreichende Anzahl von Einwohnern der Stadt Flörsheim gegen die B 519 neu ausgesprochen habe. Es gehöre zum Wesen einer Demokratie, Mehrheitsentscheidungen nicht nur zu tolerieren, sondern sie auch zu akzeptieren und den Bürgerwunsch ins weitere Handeln einzubeziehen, so Vogel. Zudem habe man den Verdacht, dass die Galf hier versuche, die Bigu als Plattform für den Wahlkampf zu benutzen, da es der Galf an sonstigen Ideen und Themen mangele.
Vogel erinnert in diesem Zusammenhang nochmals an die Reaktionen von SPD-Bürgermeister Michael Antenbrink („Am Ergebnis gibt es nichts zu diskutieren“) und Michael Kröhle für die CDU im Mai 2007: „Die Flörsheimer haben erklärt, was sie nicht möchten, das muss man akzeptieren“.
Der „dfb“ wisse sehr genau, dass man gezwungen sei, für Flörsheim wirkungsvolle Verkehrsentlastungen herbeizuführen. „Hier stehen alle Parteien in der Pflicht nach sinnvollen Lösungen zu suchen, damit die Pläne zum Bau einer überflüssigen Umgehungsstraße endgültig zu den Akten gelegt werden können.“ Eine Umgehungsstraße in der jetzigen vorgesehenen Form werde man aber keinesfalls hinnehmen und weiter an der Seite der Bigu kämpfen.
dfb“: Gewerbeflächen reichen
16.08.2010 - FLÖRSHEIM Main Spitze
(rea). Bis 2012 soll das Gewerbegebiet West V vermarktungsreif sein. Das kündigte Bürgermeister Michael Antenbrink bei seinem Rundgang durch das Flörsheimer Gewerbegebiet an (wir berichteten). Die „dfb“-Fraktion reagiert mit Unverständnis auf die Pläne.
„Flörsheim erstickt im Verkehr und es soll ein weiteres Gewerbegebiet erschlossen werden“, moniert „dfb“-Fraktionschef Harald Vogel. „Viele Bürger beklagen sich über den vielen Verkehr in Flörsheim, was viele gar nicht wissen ist, dass unser Bürgermeister durch die Ansiedlung des Unternehmens Travel-parking weiteren Verkehr nach Flörsheim holt.“ Denn Flugreisende, die ihren Wagen auf der Parkfläche an der Hafenstraße und auf der Keramag abstellen, müssen erst einmal durch Flörsheim und seine Stadtteile - „Weilbach lässt grüßen“ -, so Vogel.
„Nur weiter so, immer mehr Gewerbegebiete, aber kein Konzept für eine Verkehrsentlastung außer die ,Große Umgehungsstraße B 519 neu‘, deshalb bin ich dafür, keine Gewerbegebiete mehr zu vergeben, denn es stehen genügend Gewerbeflächen in Flörsheim und den Stadtteilen zur Verfügung“, betont Vogel und nennt Zahlen.
Folgende Gewerbeflächen gebe es im Gemarkungsgebiet der Stadt Flörsheim: Gewerbegebiet West I circa 43,6 Hektar, West II 13,8 Hektar, Gewerbegebiet West III 10,4 Hektar, Gewerbegebiet Keramag 11,4 Hektar, Gewerbegebiet Weilbacher Straße 12,8 Hektar, Gewerbegebiet Steinmühlenweg 7,8 Hektar, Gewerbegebiet Weilbach 18,7 Hektar. Weitere Gewerbegebiete (West V mit 18,6 Hektar und in Wicker und Weilbach noch einmal bis zu 22 Hektar) seien bis 2020 geplant. Das entspreche einer Gesamtfläche von 140,5 Hektar.
„Rivalitäten zwischen den Gemeinden werden durch den Wettlauf um gewerbesteuerträchtige Unternehmen verschärft, was zu einer planlosen Industrieansiedlung um jeden Preis und ohne Rücksicht auf andere Belange (Erholungswert, Landschaftsschutz) führen kann und wird“, gibt Harald Vogel abschließend zu bedenken.
Lärm weiter reduzieren
03.06.2010 - FLÖRSHEIM Main Spitze
FREIE Bürger Zukunftspläne nach Auflösung der AG Verkehrsentlastung
(red). Beim Bürgerentscheid am 6. Mai 2007 hat sich die Mehrheit der Flörsheimer Bürger gegen die Bundesfernstraße B 519 Neu ausgesprochen. Auf Grund dieses Bürgerentscheides wurde ein gemeinsamer Antrag aller Fraktionen zur Entlastung der Anwohner der Durchgangsstraßen im Flörsheimer Stadtgebiet gestellt. Darin heißt es unter anderem, dass insbesondere für die Bewohner an den Durchgangsstrassen im gesamten Stadtgebiet schnelle und dauerhaften alternativen Lösungen zur Reduzierung des Lärm- und Abgasemissionen gesucht werden muss. Daran hat die Fraktion der Freien Bürger (dfb) jetzt noch einmal erinnert.[mehr]
Altstadt als Kneipenviertel?
Freie Bürger möchten nach dem Weinprobierstand ein weiteres Ausschankangebot etablieren
Im Biergarten sitzen und sich bei gutem Wetter mit einem kühlen Getränk erfrischen: Dies soll nach Meinung der dfb bald in der Holzgasse möglich sein. Flörsheim. Einschließlich des neuen Weinprobierstandes am Maindamm gibt es in der Altstadt insgesamt 14 gastronomische Betriebe. Das ist aber den freien Bürgern (dfb) anscheinend nicht ausreichend. Nachdem die Zwei-Mann-Fraktion mit ihrem Antrag, einen Weinprobierstand in Nähe des Mains einzurichten, erfolgreich war, folgt nun der nächste Vorschlag in Sachen Getränkeversorgung. In der Altstadt, genauer gesagt im Bereich der Rathaus- und Holzgasse, könne doch auf den freien Areal hinter der Mauer des Museums-Innenhofes ein Biergarten errichtet werden. So lautet jedenfalls ein Antrag der dfb. [mehr]
Winzer landen Volltreffer
31.03.2010 – FLÖRSHEIM Main Spitze
WEINPROBIERSTAND Neues Ausflugsziel am Maindamm neben dem Sportpark eröffnet
„Weinprobierstand Flörsheim - dieses neue Wort muss man sich auf der Zunge zergehen lassen“, begrüßte Wilhelm Hück als Vorsitzender des Wickerer Winzervereins rund 100 Gäste, die zur Eröffnung zu diesem neuen Ausflugsziel am Damm neben dem Stadtpark gekommen waren.[mehr]
FLUGHAFEN Freie Bürger fragen nach den Erfolgsaussichten (red).
Der Verwaltungsgerichtshof Kassel hat kürzlich entschieden, die Klage der Stadt Flörsheim gegen den Planfeststellungsbeschluss zum Ausbau des Frankfurter Flughafens nicht mehr als Musterklage verhandeln zu wollen. "Die Freien Bürger unterstützen die Stadt, gegen diese Entscheidung vorzugehen und in letzter Konsequenz Verfassungsbeschwerde einzulegen", so Ortsvorsitzender Karl-Heinz Mauder. Die Freien Bürger fordern zudem die Offenlegung der Revisionsgründe gegen das Nachtflugverbot. "Wir sind gespannt auf die Begründung, mit der die Landesregierung weiterhin gegen ihr eigenes Versprechen eines Nachtflugverbots vorgeht. Aber wir möchten auch selbst beurteilen können, ob weiteres Klagen unserer Stadt überhaupt noch Erfolgsaussichten haben kann.", so Reinhardt. Denn die schon getätigten und weiteren Rechtsstreitkosten der Stadt müssen bei der sehr kritischen Finanzlage schon im Verhältnis zu den Erfolgsaussichten stehen. Die Freien Bürger möchten daher auch wissen, was der Flughafen-Rechtsstreit die Stadt Flörsheim gekostet hat. [mehr]
31.03.2010 02:50 Uhr Höchster Kreisblatt
dfb fragt nach Rechtsstreit-Kosten
Flörsheim. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel hatte vergangene Woche entschieden, die Klage der Stadt Flörsheim gegen den Planfeststellungsbeschluss zum Ausbau des Frankfurter Flughafens nicht mehr als Musterklage zu verhandeln (wir berichteten). Die freien Bürger (dfb) unterstützen den Magistrat, «gegen diese Entscheidung vorzugehen und in letzter Konsequenz auch Verfassungsbeschwerde einzulegen», sagte dfb-Ortsvorsitzender Karl-Heinz Mauder. «Wir als dfb möchten schon mal wissen, was der gesamte Flughafen-Rechtsstreit die Stadt Flörsheim gekostet hat, und damit auch das sich Reinwaschen einiger örtlichen Parteien von der Schuld ihrer Bundes- und Landesparteien auf unsere städtische Kosten», ergänzte Gerhard Reinhard. Der dfb-Mann erläuterte weiter die Sicht der Wählergemeinschaft. Die Kosten für die zurzeit nur noch tröstliche Kosmetik an der Ausbausache müssen die Flörsheimer nun tragen, mit höheren Gebühren und «sogenannten Giftlisten» der örtlichen Parteien.
dfb plädiert für Rathaussturm
Die Fassenacht und die Stadtbücherei sind Themen, die bei fast allen Fraktionen Reaktionen hervorrufen – auch bei der dfb. Flörsheim. Die Finanzkrise der Städte bringt Schwung in manche Haushaltsdebatte. Wenn es nach dem Willen der freien Bürger (dfb) geht, wird der provokative Vorschlag von Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD), aus finanziellen Gründen die Stadtbibliothek zu schließen (wir berichteten), rundweg abgelehnt. dfb-Fraktionsvorsitzender Harald Vogel spricht sich jedenfalls vehement für den Erhalt der öffentlichen Einrichtung aus: «Die Stadtbibliothek besteht seit 1981 und soll nun mit einem Federstrich von der Landkarte verschwinden. Für Kinder und Schüler der umliegenden Kitas und Schulen ist angesichts der Bildungsmisere das falsche Signal, eine gut funktionierende Bibliothek zu schließen und ihre Bildungschancen damit weiterhin zu verschlechtern.» Die «bürgernahe Kultur-, Freizeit- und Bildungseinrichtung» müsse deshalb erhalten bleiben, heißt es in der Erklärung weiter. Auch der städtische Empfang vor dem Fastnachtsumzug müsse weiterhin organisiert werden, fordert die freien Bürger. Es gehöre seit Jahrzehnten zur Tradition, dass vor dem Fastnachtszug die Schlüsselübergabe am Rathaus vorgenommen und das von den Narren das Rathaus in Besitz genommen werde. Es bestehe die Gefahr, dass die Stadt mit «einer einseitig betriebenen Sparpolitik» quasi seine Atmosphäre verliere. In dem die Politik auf den Rotstift ausgerichtet sei, werde deren eigentliche Aufgabe zunehmend vernachlässigt.
Höchster Kreisblatt 28.01.2010
Freie Bürger waren in Klausur [mehr]
Vier Mandate sind das Ziel [mehr]
Reinhard wird Geschäftsführer
31.10.2009 Flörsheim. Nach Mitteilung von Harald Vogel von den freien Bürgern (dfb) soll der neu in die Wählergemeinschaft eingetretene Gerhard Reinhard (wir berichteten) im Frühjahr zum Fraktionsgeschäftsführer ernannt werden. «Er nimmt diese Position ab sofort von der Fraktion beauftragt wahr, und er vertritt zukünftig den Fraktionschef Harald Vogel ab sofort in der Verkehrs AG Flörsheim», heißt es wörtlich in einer Erklärung der dfb. Harald Vogel erläuterte zudem die politische Richtung der freien Bürger: «Wir sind bunt und vielfältig und immer bürgernah, alles Mögliche auch gerne, aber weder eine rechte noch eine linke Partei oder Wählergemeinschaft. Dieser Begriff noch aus Kaisers Zeiten erscheint uns auch für die heutige moderne Gesellschaft etwas zu überholt und nicht mehr zutreffend.
Freie Bürger für Tempo 30 vor Schulen [mehr] Main-Spitze 27.10.2009
Selbstkrönung [mehr] Flörsheimer-Zeitung 22.10.2009
Winzer für zweiten Weinprobierstand 08.08.2009 [mehr]
Bürgerbus, Hundeverbot [mehr] Flörsheimer-Zeitung 29.07.2009
Leere Weinflaschen im Keller
16.07.2009 - FLÖRSHEIM
Von Elke Flogaus
AXTHELM-GELÄNDE Politiker entdecken bei Ortstermin unterirdisches Gewölbe
Bei der Besichtigung der Scheune auf dem ehemaligen Axthelmgelände, die durch Umbau und Anbau zu einer Kulturscheune werden soll, erlebten die Teilnehmer beim Ortstermin am Dienstag einige Überraschungen. Zwar waren die Mitglieder des Bau-, Verkehr- und Umweltausschusses sowie die Ortsbeiräte Stadtmitte über die Pläne theoretisch informiert, dass hier das Flörsheimer Amateurtheater mit Bühne und Zuschauerraum für etwa 100 Besucher eine neue Heimat finden soll, dass es einen Neubau mit Café, Toiletten und Versammlungsraum sowie einen Verbindungstrakt mit Foyer geben soll.
Angesichts der langen Außenfront waren viele verwundert, dass der städtische Anteil an dieser Scheune doch relativ klein ist. Bisher war hier Material des Stadtarchivs eingelagert, das jetzt provisorisch in der ehemaligen Nato-Pumpstation auf der Keramag und in der Riedstraße untergebracht wurde, wie Bürgermeister Michael Antenbrink (SPD) auf Nachfrage der "Main-Spitze" erläuterte.
Nachdem der Raum im ersten Halbjahr frei geräumt worden war, konnte man nicht nur die erheblich geringere Größe des Raumes als vermutet und den Zustand des Dachbodens, der irgendwann erneuert worden war, erkennen. Plötzlich wurde auch ein Abgang in ein Kellergewölbe freigelegt, obwohl es in den bisherigen Unterlagen hieß, "auf eine Unterkellerung kann verzichtet werden".
Diese Treppe in den Untergrund war dann auch der besondere Anziehungspunkt der Ortsbesichtigung, und Harald Vogel (dfb) machte sich, ausgestattet mit einer Taschenlampe, auf Erkundungstour, während alle anderen gespannt auf seinen Bericht warteten. Nach einiger Zeit kam Vogel mit einer leeren Weinflasche wieder an die Oberfläche und verkündete, dass sein Fund aus dem Jahr 1961 stammt. "Da liegen noch mehr rum", stellte er fest und entzifferte das vergilbte Etikett als Rheinhessen-Wein aus Oberingelheim. Er und sein mutiger Begleiter Martin Neumann (Galf) schätzten die Größe des Gewölbekellers auf sechs mal sechs Meter, während Bürgermeister Antenbrink in seinen Unterlagen vergebens nach Hinweisen auf ihn suchte. "Wir werden dem Thema Keller nachgehen", versicherte der Rathauschef und befürchtete bereits Mehrkosten für eine erforderliche Verfüllung: "Es wäre besser gewesen, wir hätten den nicht gefunden".
Ansonsten äußerte er sich auch über das weitere Procedere. Während das Axthelm-Gebäude selbst im August abgerissen wird und die Keller der einstigen Kelterei verfüllt werden, ist der Abriss der Feuerwehrwache erst für Ende des Jahres vorgesehen. Noch seien die Aufträge für den Bau der Kulturscheune nicht vergeben, eine Angelegenheit, für die die Gesellschaft für Stadtentwicklung und Städtebau mbH (GWS) aus Worms zuständig sei. Dennoch hofft Antenbrink auf einen Baubeginn im Herbst und die Fertigstellung binnen eines Jahres. Fest stehe auch, dass der Scheunencharakter mit Natursteinwänden erhalten bleiben solle, der allerdings nicht unter Denkmalschutz stehe, und dass mit dem Anbau ein Gegensatz aus Alt und Neu geschaffen werde.
Leere Weinflaschen aus dem Jahr 1961 entdeckte Harald Vogel (Dritter von links), als er in ein Kellergewölbe unter der künftigen Kulturscheune hinabstieg, von dem keiner etwas wusste. Elke Flogaus
Stadtverordnetenversammlung: Engagement der Winzer nötig WEINFASS Magistrat prüft, ob am Mainufer ein Probierstand eröffnet werden kann
Ob an einer zentralen Stelle am Mainufer ein Weinprobierstand errichtet werden kann, wird der Magistrat prüfen. Ein entsprechender Antrag der "Freien Bürger" wurde von allen Parlamentsfraktionen in der Stadthalle einstimmig verabschiedet.
"Wir haben diesen Antrag auf vielfachen Wunsch aus der Bevölkerung gestellt", betonte "dfb"-Fraktionschef Harald Vogel. In vielen Gemeinden an Rhein und Main gehörten Weinprobierstände seit Jahren zum festen Bestandteil des Marketing- und Tourismuskonzepts. Da Flörsheim mit seinem Mainufer ein beliebtes Naherholungsgebiet für die Stadtbewohner im Rhein-Main-Gebiet sei, würde ein Weinfass an einem gut frequentierten Platz nahe des Flusses von Einheimischen und Auswärtigen sicher gut angenommen, erläuterte Vogel.
Vier Winzer aus dem Stadtgebiet hätten bereits Bereitschaft signalisiert, dort ihre "guten Tropfen" anzubieten. Die Ausschankdienste, so der Vorschlag der "dfb", sollen sich die hiesigen Winzer teilen. Auch die "Öffnungszeiten von Mai bis Oktober und nur an Wochenenden und Feiertagen" sollten mit den Winzern abgesprochen werden. "Es wäre schön, wenn die Stadtverwaltung einem privaten Betreiber einen attraktiven und geeigneten Platz für einen Weinprobierstand anbieten könnte", heißt es in der "dfb"-Vorlage.
Die CDU stehe einem zusätzlichen Angebot für Weinliebhaber "ausgesprochen wohlwollend" gegenüber, betonte Norbert Hegmann. Allerdings sei eine Stellungnahme des Wickerer Winzervereins erforderlich. Denn man wolle keine Konkurrenz zum Weinprobierstand am "Tor zum Rheingau" in Wicker schaffen.
Gerd Mehler (SPD) signalisierte die Zustimmung seiner Partei, wenn die ortsansässigen Winzer das Projekt mittragen. Und auch die Galf steht dem Antrag positiv gegenüber. Allerdings wolle seine Fraktion im Unterschied zu "einem über Weilbach eingereisten Pfälzer" (Norbert Hegmann) "keine Stolpersteine suchen", so Peter Kluin. Der Wahl-Wickerer Hegmann hatte nämlich moniert, dass Flörsheim im "dfb"-Antrag als "Tor zum Rheingau" bezeichnet wurde.
Die FDP stimmte dem Prüfantrag ebenfalls zu, auch wenn der Liberale Werner Duchmann Bedenken hatte, dass ein Weinprobierstand zur Konkurrenz für die Gastronomen am Mainufer werden könnte.
Erledigt hat sich hingegen der "dfb"-Antrag "Aufstellen von Abfallkörben am Höllweg", da dieser Bereich nach dem Bau der Unterführung Wickerer Straße umgestaltet wird. Auch die von der "dfb" geforderten Blumenkübel am Konrad-Adenauer-Ufer wird es aus Kosten- und Platzgründen nicht geben.
Quelle: Main-Spitze vom 04.07.2009.
Flörsheimer dfb entsetzt über Schmierereien [mehr]
10.Februar 2009
dfb-Aufruf für Müllsammel-Aktion "Sauberhaftes Flörsheim" am 14.03.2009
Der dfb -Fraktionsvorsitzende Harald Vogel bittet Mitglieder und Freunde der Flörsheimer „Freien Bürger“, sich an der Frühjahresputz-Aktion "Sauberhaftes Flörsheim, wir putzen unsere Stadt" mit Greifzangen und Müllsäcken sowie Arbeitshandschuhe zu beteiligen, die am Samstag, den 14. März 2009 zwischen 9-12 Uhr im Rahmen der hessenweiten Umweltkampagne-Aktion "Sauberhaftes Hessen" der Landesregierung stattfindet. Treffpunkt ist am Samstag, 14 März 2009, um 9:00 Uhr in der städtischen Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“, Adam-Opel-Straße 1. "Nicht nur aufgrund der angespannten Haushaltssituation der Gemeinden, Städten und allgemein der öffentlichen Haushalte ist heutiges Bürgerengagement - wie das gemeinschaftliche Entfernen von Müll und Unrat aus dem Stadtbild - vor Ort ausdrücklich gewünscht und fast notwendig geworden für den Erhalt unserer Lebensqualität", so dfb-Vorsitzender Mauder. Der dfb-Ortsverband Flörsheim wird dieses Jahr zum zweiten mal sich an der Aktion beteiligen und sucht weitere aktive Mitstreiter für die eigene dfb-Gruppe. Interessierte melden sich bei Harald Vogel unter der Telefonnnummer 06145 / 2296 oder der email-Adresse dfb@diefreienbuerger-floersheim.de
dfb – Flörsheim veröffentlicht Ergebnisse einer Begehung und Hinweise durch die von der dfb verteilten Mängellisten, die bei uns eingegangen sind.[mehr]
"dfb" als Paten
Von: Main-Spitze 16.07.2008
Die Freien Bürger (dfb) wollen nach Aussage ihres Vorsitzenden Karl-Heinz Mauder zum 1. September die Grün-Patenschaft für den Rathenauplatz und den dazugehörigen Brunnen übernehmen. Dies teilte Mauder dem Betriebsleiter des Bauhofs, Gerhard Sieber, mit. Damit, so Mauder, wolle die "dfb" ein Zeichen setzen. Ziel der Patenschaft sei es unter anderem, den Platz und den Brunnen frei von Unrat zu halten. "Im Rahmen der bald fertig gestellten Grabenstraße setzen sich die Freien Bürger für ein attraktiveres und sauberes Flörsheim ein", betonte der stellvertretende "dfb"- Ortsvorsitzende Fabio Schmidt.
"dfb" lobt CDU, für Einzäunung des Spielplatzes am Mainufe
Von: Main Spitze 14.05.2008
Harald Vogel, der Fraktionschef der Freien Bürger (dfb) lobt die CDU: "Gerade vier Tage nachdem die Freien Bürger ihren Antrag bezüglich einer Einzäunung des Spielplatzes am Konrad-Adenauer-Ufer dem Magistrat zugewiesen hatten, reagierte bereits die CDU im Ortsbeirat Stadtmitte."
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"dfb" legt Mängelliste vor / Zaun beantragt
Von: Main Spitze 09.05.2008
Unter dem Motto "Flörsheimer Probleme erkennen und Verbesserungen anstreben" hat der Ortsverband der "Freien Bürger" eine neue Aktion gestartet und darum gebeten, der Stadtverordnetenfraktion Missstände mitzuteilen.
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Ein klares Votum für den Erhalt des Main-Taunus-Kreises (MTK)
Von: Main Spitze 28.04.2008
Ein klares Votum für den Erhalt des Main-Taunus-Kreises (MTK) legten CDU und FDP in Form einer Resolution der Stadtverordnetenversammlung vor. Allerdings fand dieses MTK-Plädoyer keine uneingeschränkte Zustimmung und wurde daher bei sechs Gegenstimmen angenommen.
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Mandatsträger erhalten weniger Sitzungsgeld
Von: Main Spitze 26.04.2008
Wollte die Galf-Fraktion mit gutem Beispiel vorangehen und angesichts der angespannten Haushalts- und Finanzlage der Stadt auf zwölf Prozent der Sitzungsgelder verzichten, wurde sie von einem CDU-FDP-Änderungsantrag in ihrer symbolischen Geste noch überholt.
"Wir als Mandatsträger müssen unseren Beitrag leisten, wenn das die Stadt auch nicht retten wird", hatte Renate Mohr in der Stadtverordnetenversammlung für den Galf-Antrag geworben.
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Gegen die Busbucht "Die Freien Bürger erklären sich"
Von: Flörsheimer Zeitung 21.Februar 2008
Entgegen unserer Berichterstattung von der letzten Woche haben die Freien Bürger in der Stadtverordnetensammlung gemeinsam mit der SPD dafür gestimmt, den Bus am Rathenauplatz künftig mitten auf der Fahrbahn halten zu lassen. Fraktionsvorsitzender Harald Vogel gab dazu auch noch eine Erklärung ab.
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Kennen Sie den dfb-Effekt?
Der funktioniert so: Bürger wenden sich mit dem Hinweis oder einem Tipp auf einen Missstand an „Die Freien Bürger- dfb“.
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Solaranlage für Bürger 28.12.2007 [mehr]
Einsatz von Photovoltaik gefordert
Magistrat lehnt Antrag der "dfb" nach "Bürgersolaranlage" ab / Ökologisch sinnvoll
Die Freien Bürger (dfb) haben Kritik daran geäußert, dass der Flörsheimer Magistrat sich weigert den Antrag zum Thema "Bürgersolaranlage" umzusetzen. Der Magistrat begründet seine Ablehnung damit, dass als öffentliche Fläche derzeit nur das nach Südwesten ausgerichtete Dach der Kindertagesstätte "Im Brückenfeld" mit einer nutzbaren Fläche von 100 Quadratmeter zur Verfügung steht, so Fraktionsvorsitzender Harald Vogel.
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14.12.2007
Nach unserer Anfrage an den Magistrat vom 14. Dezember 2007 fordert die dfb weiterhin vor Schulen und Kindertagesstätten ein generelles „Tempo 30er Zone“ einzurichten. „Es geht um die Sicherheit unserer Kinder. Das sollte Vorrang vor Überlegungen zum ungehinderten Verkehrsfluss auch auf Vorfahrts- und Durchgangsstrassen haben“, sagte Vogel.
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Alternative zu Zebrastreifen vor der Stadthalle
Von Harald Vogel 30.11.2007
Bei der Sitzung des Ortsbeirats Flörsheim-Stadtmitte am Mittwoch sind die Tagesordnungspunkte rasch abgehakt gewesen: Zum einen handelte es sich um den Nachtrag zum Haushaltsplan 2007 und einen Antrag der dfb-Fraktion für einen weiteren Zebrastreifen am Pérols-Kreisel.
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Kraft der Sonne stärker nutzen
dfb"-Fraktionsantrag im Oktober eingereicht
Vom 27.11.2007
Nach der Vorführung des Films "Eine unbequeme Wahrheit" von Friedensnobelpreisträger Al Gore hatten sich Wolfgang Pokowietz (SPD) und Bernd Zürn (BUND) dafür stark gemacht, künftig verstärkt Sonnenkraft in Flörsheim zu nutzen (wir berichteten).
Harald Vogel, der Vorsitzende der "dfb"-Fraktion, weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Freien Bürger bereits am 24.Oktober den Antrag gestellt hätten, "in Flörsheim eine Bürgersolaranlage ins Leben zu rufen".
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Naherholungsgebiet erhalten
Zwischen Weilbach und der direkten Verbindung zur Opelbrücke ist der Neubau der Umgehungsstr. B519 beabsichtigt. Im Bundesverkehrswegeplan ist diese Strecke B 519 unter dem Projekt mit vordringlichem Bedarf verbucht. Wir, die Freien Bürger – dfb, lehnen die geplante „Große Umgehung“ aus ökologischen Gesichtspunkten ab, da sie durch einen äußerst sensiblen Bereich verläuft und ein wertvoller Naturrückzugsraum dadurch vernichtet wird.
Harald Vogel
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Stellungnahme zu Äußerungen der GALF vom 2.6. und 6.6.06
GALF mit Schaum vor dem Mund
Der Fraktionsvorsitzende der FREIEN BÜRGER in Flörsheim, Harald Vogel, antwortete heute auf Stellungnahmen der GALF Flörsheim vom 2.6. und 6.6. Dabei verwahrt er sich ausdrücklich gegen die Betitelung seiner Wählergemeinschaft als „rechtspopulistisch“. Die FREIEN BÜRGER seien eine wertkonservative, freiheitliche, marktwirtschaftlich orientierte und patriotische Gemeinschaft und verbäten sich jede Diffamierung seitens der GALF.
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FREIE BÜRGER wählen neuen Vorstand
Der Ortsverband Flörsheim der FREIEN BÜRGER im Main-Taunus-Kreis hat am 10.01.2007 in Flörsheim seinen neuen Vorstand für die kommenden zwei Jahre gewählt. Einstimmig wählten die anwesenden Mitglieder Karl-Heinz Mauder zum Vorsitzenden. Seine Stellvertreter sind Fabio Schmidt und Harald Vogel.
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